French Open 2026 wetten – wer anbietet, was es kostet, wer spielt
Stand: 17. Oktober 2026 · geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), Stand 2. Oktober 2026.
Wer auf die French Open 2026 wetten will, hat in Deutschland genau zehn Anbieter mit einer Sportwetten‑Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder zur Auswahl. Hinter dieser kleinen Liste verbergen sich sehr verschiedene Profile – von der Wettsteuer‑Befreiung bis hin zum integrierten Tennis‑Livestream. Wer hier wählt, vergleicht weniger Quoten als Regeln, Reichweiten und die Frage, was der Anbieter von der Wette übrig lässt.

Die French Open 2026 sind ausgespielt: Alexander Zverev gewann das Herreneinzel, Mirra Andrejewa das Dameneinzel. Die Auflage vom 24. Mai bis 7. Juni 2026 dient als Grundlage, um die Wettmärkte auf Roland Garros zu erschließen. Wer für 2027 vorausplant, findet hier das Rüstzeug.
Die zehn erlaubten Anbieter im Überblick
Das Bild ist nüchtern: Auf der GGL‑Whitelist vom 2. Oktober 2026 stehen zehn .de‑Domains, hinter denen ausschließlich Unternehmen aus Malta oder Gibraltar stehen. Der Anbieter für deutsches Recht ist nicht der Markenname, sondern eine Gesellschaft, die hier gelistet ist. Wer einen dieser Namen sieht und auf der Whitelist nachschlägt, prüft damit genau die Domain, an die er später seinen Einsatz schickt.

| Anbieter | Whitelist‑Status und Erlaubnisinhaber | Sportwetten‑Erlaubnis seit |
|---|---|---|
| Interwetten | Whitelist GGL, Sportwetten – Interwetten Gaming Limited, Malta | 02.11.2020 |
| ODDSET | Whitelist GGL, Sportwetten – ODDSET Sportwetten GmbH, RP Darmstadt 15.12.2022 | 18.11.2020 |
| Sportingbet | Whitelist GGL, Sportwetten – Sportingbet (Deutschland) Limited | 09.10.2020 |
| Tiptorro | Whitelist GGL, Sportwetten – Torro Tec Limited, Malta (über die Tiptorro‑App) | 30.06.2021 |
| AdmiralBet | Whitelist GGL, Sportwetten – Greentube Betting Malta Limited | 09.10.2020 |
| Winamax | Whitelist GGL, Sportwetten – WINAMAX (S.A.), eigenes Live‑TV | 29.06.2021 |
| bet‑at‑home | Whitelist GGL, Sportwetten – Bet‑at‑home.com Internet Limited, Malta | 02.11.2020 |
| DAZN Bet | Whitelist GGL, Sportwetten – DZBT Operations Limited, Zebbug (Malta) | 22.08.2023 |
| 888sport | Whitelist GGL, Sportwetten – 888 Germany Limited (Konzern 888 Holdings, Gibraltar, LSE‑notiert) | 30.06.2021 |
| NEO.bet | Whitelist GGL, Sportwetten – Greenvest Betting Limited | 09.10.2020 |
Was die Tabelle nicht zeigt, ist das, was einen Anbieter für Tennis wirklich unterscheidet: Wie tief das Wettprogramm in die Vorrunde geht, ob Live‑Quoten auf den nächsten Satz erlaubt sind, ob die Wettsteuer auf den Spieler abgewälzt wird. Diese Achsen ziehen sich durch die folgenden Abschnitte.
Was das Sandplatzturnier von Paris für die Wette bedeutet
Roland Garros ist nicht Wimbledon, nicht die US Open, nicht Melbourne. Der Belag ist rote Asche, „Terre battue“, und die französische Eigenheit prägt jedes Wettangebot. Die Herren spielen auf drei Gewinnsätze, die Damen auf zwei; bei 6:6 wird im normalen Satz ein Tiebreak bis 7 gespielt, im Entscheidungssatz ein Match‑Tiebreak bis 10 mit zwei Punkten Vorsprung – eine Regel, auf die sich alle vier Grand‑Slam‑Turniere im März 2022 geeinigt haben. Was im Tennisalltag keine Rolle ist, wird auf Sand zur Wettfrage: Wer mit einer Knieverletzung antritt, wer den dritten Satz in der Hitze abreißt, wer nach zwei Sätzen aufgibt.

Die Eckdaten des Turniers: 1891 erstmals ausgetragen, heute eines von vier Grand‑Slams, gespielt im Stade Roland Garros im 16. Arrondissement von Paris, veranstaltet von der ITF. Im Herreneinzel hält Rafael Nadal den Rekord mit 14 Titeln, bei den Damen Chris Evert mit 7. Wer auf „Rekordsieger“ wettet, wettet auf Nadal – der Markt bildet einen Spieler ab, der im Mai 2026 sein letztes Roland Garros gespielt hat. Wer auf „nächster Sieger“ wettet, wettet auf den Sandplatzspezialisten von morgen.
Die Auflage 2026 lief vom 24. Mai bis 7. Juni 2026; das Gesamtpreisgeld betrug 61.723.000 €, die Einzelsieger erhielten jeweils 2.800.000 €. Was Wimbledon in Tagen und Wochen dehnt, ist hier auf zwei Wochen Endspiel und drei Wochen Vorlauf komprimiert – das macht den Markt für Livewetten attraktiv, weil das Zeitfenster zwischen Hauptfeldstart und Finale eng ist.
Was in Deutschland erlaubt ist – und was nicht
Wer in Deutschland eine Sportwette anbietet, braucht eine Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. So steht es im Glücksspielstaatsvertrag 2021, der seit dem 1. Juli 2021 in Kraft ist. Die Aufsichtsbehörde sitzt in Halle an der Saale, Hansering 15, und führt die Whitelist nach § 9 Absatz 8 GlüStV. Auf ihr stehen zehn Anbieter von Sportwetten, die in Deutschland legal Wetten auf die French Open und auf andere Profiturniere annehmen dürfen. Eine .de‑Domain beweist das nicht; eine Malta‑Lizenz erst recht nicht; eine Curaçao‑Lizenz schon gar nicht.
Die Erlaubnis wird befristet für fünf Jahre erteilt; auf der Whitelist stehen nur Ausstellungsdaten, kein Enddatum. Eine Folgeerlaubnis verlängert die Zulassung – beim Blick auf „Erlaubnis seit dem“ sollte der Leser also nicht stehenbleiben, sondern auch die Folgeerlaubnis mitlesen. Wer eine Wette platziert, schickt sein Geld an die Domain, die auf der Whitelist steht; eine Konzernmutter, die zugleich Casino oder Poker betreibt, mag andere Erlaubnisse haben – was hier zählt, ist allein die Sportwetten‑Erlaubnis.
Was darf gewettet werden? Der Veranstalter darf Fix‑Odds‑Wetten auf den Ausgang eines Ereignisses, auf ein Teilstück davon oder auf Vorfälle darin anbieten, als Einzelwette oder als Kombinationswette (§ 21 Abs. 1 GlüStV), und nur Wettarten, die die GGL im Sportwettprogramm freigegeben hat (§ 21 Abs. 5). Was nicht erlaubt ist: Wetten auf Ereignisse mit überwiegend Minderjährigen oder Amateuren – in der GGL‑Praxis zählt Fußball unterhalb der 3. Liga bereits als Amateursport – und Wetten, die manipulationsanfällig sind oder sich auf Regelverstöße beziehen. Wetten auf soziale oder politische Ereignisse sind ausgeschlossen. E‑Sport ist nach GGL‑Lesart kein Sport; lizenzierte E‑Sport‑Wetten existieren in Deutschland nicht. Virtuelle Sportwetten sind rechtlich nicht etabliert; hier schweigt das Gesetz.
Livewetten sind während eines laufenden Ereignisses nur auf den Endausgang und auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine vergleichbare Komponente erlaubt (§ 21 Abs. 4). „Nächster Satz“ beim Tennis: ja. „Nächster Punkt“, „nächster Ball“, „nächster Spielball“: nicht zugelassen. „Nächster Korb“ beim Basketball: ebenfalls nicht. Das ist die Stelle, an der ein Anbieter, dessen Live‑Programm auf Tennis blickt, wirklich handfest aussehen muss – oder eben nicht.
Wer ohne deutsche Erlaubnis Sportwetten in Deutschland anbietet, macht unerlaubtes Glücksspiel (§ 4 Abs. 1 GlüStV). Die GGL hat am 17. September 2026 Verbraucherinnen und Verbraucher ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten gewarnt. Strafrechtlich liegt die Organisation beim Anbieter (§ 284 StGB) – bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe; Werbung bis zu einem Jahr. Die Teilnahme (§ 285 StGB) ist mit bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe bedroht; in der Praxis verfolgt die Justiz einzelne Spieler nicht, aber ein Recht auf Rückzahlung gibt es dadurch nicht. Zivilgerichte haben in mehreren Fällen Anbieter ohne deutsche Erlaubnis zur Rückzahlung verlorener Einsätze verurteilt – die Frage liegt gerade beim Europäischen Gerichtshof (Verfahren C‑530/24 Tipico, Schlussanträge des Generalanwalts vom 19. März 2026, Vorlage BGH vom 25. Juli 2024 I ZR 90/23). Kein Versprechen, aber ein deutliches Zeichen.
Was der Spieler selbst in der Hand hat
Mit 18 darf man mitmachen (§ 4 Abs. 3). Wer ein Konto eröffnet, muss sich voll verifizieren (§ 6a); in den ersten 72 Stunden darf ein Anbieter Spiel ohne volle Verifizierung mit maximal 100 € Einzahlung und ohne Auszahlung zulassen – ein Zeitfenster, in dem niemand auszahlen kann. Nach Ablauf dieser Frist gilt das monatliche Einzahlungslimit.
Das Standard‑Limit liegt bei 1.000 € pro Kalendermonat – über alle Anbieter hinweg, durchgerechnet über die Limitdatei LUGAS (§ 6c Abs. 1). Wer nachweist, dass er mehr tragen kann, kann auf bis zu 10.000 € hinaufgesetzt werden; in Ausnahmefällen darf der Anbieter für bis zu ein Prozent seiner aktiven Spielenden sogar 30.000 € zulassen – mit nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, nicht mit einer Selbsterklärung. Senkungen gelten sofort, Erhöhungen erst nach sieben Tagen. Parallel‑Spielen ist verboten; OASIS (§§ 8, 8a) ist die bundesweite Sperrdatei und wird bei Registrierung und Login abgefragt. Eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, wenn der Spieler eine Frist nennt, sonst mindestens ein Jahr. Der Panikbutton (§ 6i Abs. 3) löst eine sofortige Sperre für 24 Stunden aus – ohne Spielraum für Nachverhandlungen.
Spielerguthaben liegen auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto; bei Kontoschließung muss das Guthaben innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren ausgezahlt werden (§ 6b Abs. 6 f.). Zahlen darf der Spieler nur von einem Konto auf seinen eigenen Namen bei einem Geldwäschegesetz‑verpflichteten Institut – das ist der Mechanismus, der Krypto und anonyme Prepaid‑Karten aus dem lizenzierten Markt heraushält. Welche konkreten Zahlungsmarken ein Anbieter akzeptiert, steht in dessen Bedingungen und ist nicht Sache der GGL.
Wer bei einem Anbieter ohne deutsche Erlaubnis spielt, ist an OASIS und LUGAS nicht angeschlossen. Wer dort ausgeschlossen wird, ist anderswo nicht gesperrt; wer dort ein Limit setzt, ist anderswo nicht limitiert; wer dort Geld verliert, hat vor deutschen Gerichten keinen sicheren Rückgriff.
Wettsteuer – 5,3 Prozent, die der Anbieter trägt – oder auch nicht
Die Sportwettensteuer richtet sich nach §§ 16 ff. RennwLottG. Sie beträgt 5,3 % der Bemessungsgrundlage, die der Gesetzgeber als „Einsatz minus die Steuer selbst“ definiert – also rund 5,03 % des bezahlten Betrags. Geschuldet wird sie vom Veranstalter der Wette (§ 19), nicht vom Spieler. Ob und wie der Anbieter sie an den Kunden weitergibt, ist dessen eigene Entscheidung. Manche ziehen sie vom Einsatz ab, manche vom Gewinn, manche schlucken sie und werben mit „0 % Wettsteuer“ – Winamax zum Beispiel, mit Verweis auf eine Odoxa‑Studie zu 2.967 Spielen aus Fußball, Tennis und Handball zwischen April und August 2025, nach der Winamax bei 45 % der untersuchten Quoten an erster Stelle lag. Ob diese Werbung hält, was sie verspricht, hängt am konkreten Markt; die Steuer selbst ist nur einer von vielen Hebeln, an denen ein Anbieter drehen kann.
Wer die Steuer selbst trägt, sollte im Kopf haben: Bei einer Wette zu Quote 2,00 mit 100 € Einsatz bringt ein Nettogewinn von 100 € nach Steuer etwa 94,71 € netto ein. Das ist nicht spektakulär, aber es ist die Größenordnung, in der man denkt, wenn man Quoten vergleicht.
Siegwette, Satz‑ und Handicapmarkt – wie die Märkte funktionieren
Tennis bietet drei typische Märkte, die jeder Anbieter anders schneidet. Die Siegwette ist am einfachsten: Wer das Match gewinnt, gewinnt die Wette. Die Quote vor dem Spiel enthält die Marge, die der Anbieter kassiert – das ist der Preis, den der Leser überall bezahlt, ohne ihn zu sehen.
Der Satzmarkt zerlegt das Match in seine Bestandteile: Welcher Spieler gewinnt den ersten Satz, wie endet der zweite Satz, gewinnt ein Spieler klar in zwei Sätzen? Hier schlägt die Eigenheit von Roland Garros durch: Ein Match der Herren geht über die maximale Distanz von fünf Sätzen, und auf Sand kippen Spiele spät. Ein Satzmarkt zu Quote 1,90 auf den ersten Satz eines favorisierten Spielers ist nicht dasselbe wie eine Siegwette zu 1,30 – das Risiko ist anders verteilt, die Marge oft dieselbe.
Der Handicapmarkt gleicht den Favoriten an einen Außenseiter an – mit einem negativen Handicap auf den Favoriten („‑3,5 Spiele im ersten Satz“) wird aus einer 1,20‑Quote eine 1,80. Der Spieler steht dann nicht mehr vor der Frage „gewinnt er?“, sondern „gewinnt er deutlich genug?“. Wer auf Sandplatzturniere spekuliert, spielt gern Handicap auf den Favoriten – auf Sand bricht manches Spiel, das auf Hartplatz keines wäre.
Die Kombinationswette verbindet mehrere Einzelwetten zu einer Wette mit multiplizierten Quoten. Die Quote von 1,90 mal 1,90 ergibt 3,61 – aber jeder Bein einer Kombination trägt seine eigene Marge, und am Ende steht eine Auszahlungsquote, die weit unter dem liegt, was die naive Multiplikation suggeriert. Wer drei Beine kombiniert, bezahlt nicht drei einzelne Wetten, sondern einen dritten Faktor, der die Marge auf das Gesamtpaket draufschlägt. Ein System, das in der Werbung „größerer Gewinn“ heißt, ist in der Mechanik eine höhere Marge.
Die Livewette richtet sich nach dem Spielstand. Auf den nächsten Satz darf auf Sand gewettet werden – auf den nächsten Ball, den nächsten Punkt, das nächste Spiel nicht. Wer bei 4:4 im ersten Satz auf den Satzgewinn des Aufschlagspielers spekuliert, ist im Rahmen dessen, was die GGL zulässt; wer auf „nächster Punkt, Spieler A“ wettet, ist auf einem Markt, den kein lizenzierter Anbieter zeigen darf.
Wie sich die Quote selbst zusammensetzt – das Beispiel eines Zwei‑Wege‑Marktes
Nehmen wir einen fiktiven Zwei‑Wege‑Markt, in dem die beiden Seiten gleichauf sind – beide Quoten 1,90. Die naive Lesart rechnet 1,90 × 0,526 = 1,00 und fragt sich, was daran verkehrt sein soll. Die saubere Lesart rechnet die Auszahlungsquote aus: 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90) = 1 ÷ (0,526 + 0,526) = 1 ÷ 1,053 = rund 0,950. 95 % der Einsätze zahlt der Anbieter zurück, 5 % behält er als Marge.
Das ist der Normalfall eines Tennismarktes. Wer bei 1,90/1,90 wettet, bezahlt auf jedem Euro fünf Cent an den Anbieter, ohne dass ihm das auf dem Wettschein gesagt wird. Bei 1,85/1,85 liegt die Auszahlungsquote schon bei 0,929, die Marge bei 7,1 %. Bei 1,80/1,80 ist die Marge 11,1 %. Bei einem Drei‑Wege‑Markt wie Sieger A/Sieger B/anderer Ausgang ist die Auszahlungsquote niedriger, weil das dritte Bein die Summenformel aufteilt. Wer Tennis quotiert, vergleicht nicht die Hauptzahl, sondern die Differenz zu einem fairen Preis.
Eine konkrete Empfehlung, auf welche Quote der Leser setzen soll, ist hier nicht angebracht – die Marge ist eine Eigenschaft des Marktes, nicht des Spielers. Wer regelmäßig wettet, sortiert Anbieter danach, welche Märkte die niedrigste Marge haben. Wer einmal im Jahr auf das Finale wettet, sortiert nach allem anderen.
Was die Anbieter im Detail unterscheidet
Die zehn Whitelist‑Anbieter sind alle erlaubt – aber nicht alle gleich. Wer auf die French Open 2026 setzt, sollte vor allem drei Dinge prüfen: die Frage, ob Tennis im Vorlauf bis zur Qualifikation abgedeckt ist; die Frage, wie Live‑Quoten auf „nächster Satz“ aussehen; und die Frage, wie die Wettsteuer behandelt wird. Drei Anbieter stechen heraus, weil sie Tennis besonders exponiert behandeln; andere sind breiter aufgestellt, aber unspezifischer.
Interwetten – der internationale Klassiker mit breitem Tennis‑Programm
Interwetten trägt seine Sportwetten‑Erlaubnis seit dem 2. November 2020, die Folgeerlaubnis datiert vom 27. Dezember 2022. Verantwortlich zeichnet die Interwetten Gaming Limited mit Sitz in Tigne’ Point, Sliema, Malta. Der Anbieter gilt als einer der Pioniere des Online‑Wettens im deutschsprachigen Raum und bietet im Hauptfeld wie in der Qualifikation ein breites Tennis‑Programm an. Wer hier wettet, wettet auf eine Marke, die ihre Lizenzhistorie mitbringt und im Tennis‑Kalender seit Jahren präsent ist. Die Wettsteuer wird nach Marktüblichkeit behandelt; ob sie beim Einsatz oder beim Gewinn abgezogen wird, hängt von der Wettart und vom Zeitpunkt ab – Anbieter‑AGB lesen.
ODDSET – der deutsche Anbieter mit behördlicher Erlaubnis
ODDSET führt seine Erlaubnis seit dem 18. November 2020; die zweite Erlaubnis wurde am 15. Dezember 2022 vom Regierungspräsidium Darmstadt erteilt, Aufsichtsbehörde ist die GGL in Halle. Veranstalterin ist die ODDSET Sportwetten GmbH. Das Markenprofil ist nüchtern und auf das deutsche stationäre wie Online‑Geschäft ausgerichtet; die Tennis‑Märkte konzentrieren sich auf das Hauptfeld und die zweite Turnierwoche, in der die Live‑Wetten an Fahrt aufnehmen. Wer einen deutschen Veranstalter ohne Malta‑Hintergrund sucht, findet hier die seltene Ausnahme.
Sportingbet – mit Konfigurator und breitem Sport‑Mix
Sportingbet trägt die Sportwetten‑Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020, die Folgeerlaubnis vom 21. Dezember 2022. Verantwortlich ist die Sportingbet (Deutschland) Limited. Das Angebot umfasst neben Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey, Handball, Darts und Snooker einen „Konfigurator+“ – ein Werkzeug, mit dem der Kunde eigene Kombinationen baut. Für Tennisspieler heißt das: nicht nur fertige Märkte nutzen, sondern eigene Spiel‑ und Satzkombinationen zusammenstellen. Wer auf mehrere Sätze eines Matches gleichzeitig spekulieren will, hat hier das passende Werkzeug.
Tiptorro – Tipico‑Welt auf einer App
Tiptorro führt seine Erlaubnis seit dem 30. Juni 2021, Folgeerlaubnis vom 27. Dezember 2022. Verantwortlich ist die Torro Tec Limited, Malta. Die App wird im App Store von Torro Tec Limited angeboten, die sich selbst als „behördlich zugelassener Sportwettveranstalter unter Aufsicht der GGL (Whitelist)“ beschreibt. Praktisch ist Tiptorro der zweite Auftritt der Tipico‑Hinterleute unter eigenem Namen; wer die Tipico‑Welt kennt, weiß, was ihn erwartet – inklusive der Funktionsweise von Cash Out und der Behandlung der Wettsteuer, soweit in den AGB geregelt.
AdmiralBet – die Sportwetten‑Marke aus der Casino‑Welt
AdmiralBet trägt die Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020, Folgeerlaubnisse vom 13. Dezember 2022 und 29. Juli 2024 – die jüngste der hier vertretenen Erlaubnisverlängerungen. Verantwortlich ist die Greentube Betting Malta Limited; eine separate Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele gibt es seit dem 28. September 2022. Wer AdmiralBet kennt, kennt es aus der österreichischen Glücksspielwelt; in Deutschland tritt die Marke als Sportwetten‑Angebot auf, das Tennis im Hauptfeld abdeckt. Das Sportwetten‑Programm ist nicht so Tennis‑spezialisiert wie das von Winamax oder Sportingbet, aber solide.
Winamax – 0 % Wettsteuer und eigenes Live‑TV
Winamax trägt die Erlaubnis seit dem 29. Juni 2021, Folgeerlaubnis vom 8. Dezember 2022. Verantwortlich ist die WINAMAX (Société anonyme). Der Anbieter wirbt mit „0 % Wettsteuer“ und „besten Quoten“, belegt durch eine Odoxa‑Studie zu 2.967 Spielen aus Fußball, Tennis und Handball zwischen dem 1. April und dem 30. August 2025, in der Winamax bei 45 % der untersuchten Quoten an erster Stelle lag. Das ist bemerkenswert: Wer hier wettet, spart die 5,3 % Wettsteuer vollständig – was bei einer 100‑€‑Wette zu Quote 1,90 rund 4,71 € Unterschied macht. Wer Tennis mit Live‑Streams sehen will, findet hier das passende Angebot: Winamax TV überträgt neben La Liga, Serie A, Ligue 1, Primeira Liga, Eredivisie, MLS, NBA und NFL auch die vier Grand‑Slams und alle ATP‑ und WTA‑Turniere direkt im Kundenkonto. Für die French Open ist das die mutmaßlich umfassendste Live‑Abdeckung unter den zehn Whitelist‑Anbietern.
bet‑at‑home – der österreichisch‑maltesische Anbieter
bet‑at‑home trägt die Erlaubnis seit dem 2. November 2020, Folgeerlaubnis vom 22. Dezember 2022. Verantwortlich ist die Bet‑at‑home.com Internet Limited, Malta; eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele besteht seit dem 28. Dezember 2022. Das Profil ist konservativ‑bürgerlich: breites Sportwetten‑Programm, Tennis im Hauptfeld, solide Quoten. Wer einen Anbieter sucht, der nicht ständig mit neuen Features experimentiert, ist hier richtig. Die Wettsteuer wird nach Anbieter‑Regeln behandelt.
DAZN Bet – die Sportwetten‑Marke des Streaming‑Anbieters
DAZN Bet trägt die Erlaubnis seit dem 22. August 2023 – das ist die jüngste Ersterlaubnis im Feld. Verantwortlich ist die DZBT Operations Limited mit Sitz in Zebbug, Malta. Dahinter steht der Streaming‑Riese DAZN; die Verzahnung mit dem DAZN‑Streaming‑Konto wird im Sportwetten‑Bereich deutlich. Für Tennisfans heißt das: Wer ohnehin DAZN schaut, kann von der Benutzeroberfläche ausgehen, die er kennt. Die Tennis‑Tiefe hängt an den Rechten, die DAZN über den Sportwetten‑Markt zeigt.
888sport – der börsennotierte Konzern
888sport trägt die Erlaubnis seit dem 30. Juni 2021, Folgeerlaubnis vom 15. Dezember 2022. Verantwortlich ist die 888 Germany Limited; Konzernmutter ist die 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar, notiert an der London Stock Exchange seit September 2005. Wer hier wettet, wettet auf eine Marke aus einem börsennotierten Glücksspiel‑Konzern, der mit 888sport und 888casino mehrere Segmente abdeckt. Das Tennis‑Programm ist solide, der Markenmix international. Ein Premium‑Partner‑ oder Tennis‑Spezifikum fehlt – 888sport ist Anbieter im Mittelfeld.
NEO.bet – der Newcomer mit Fokus auf den deutschen Markt
NEO.bet trägt die Erlaubnis seit dem 9. Oktober 2020, Folgeerlaubnis vom 22. Dezember 2022. Verantwortlich ist die Greenvest Betting Limited. NEO.bet zählt zu den kleineren Namen unter den Whitelist‑Anbietern, ist aber im deutschen Markt bewusst aktiv. Wer einen Anbieter sucht, der nicht aus einem internationalen Konzern kommt, sondern eigenständig aufgestellt ist, hat hier eine Alternative – die Tennis‑Quote hängt an der jeweiligen Marktpflege, lohnt den Quervergleich.
Wer hat 2026 gewonnen?
Das Herreneinzel der French Open 2026 gewann Alexander Zverev, der im Finale Flavio Cobolli aus Italien besiegte. Für die deutsche Wett‑Community ist das ein seltener Anlass: Ein deutscher Sieg beim Sandplatz‑Grand‑Slam, vor heimischer Fan‑Kulisse – in Paris gibt es kein „heimisch“. Wer auf Zverev als Turniersieger gewettet hat, hat vermutlich zu hohen Quoten gehalten; wer auf Cobolli oder einen Außenseiter setzte, hat Lehrgeld bezahlt. Diese Aussage ist nüchtern, weil sie nicht voraussagen will, wie das nächste Finale 2027 ausgeht.
Das Dameneinzel gewann Mirra Andrejewa, die im Finale die Qualifikantin Maja Chwalińska besiegte – ein Endspiel, das auf dem Papier überraschend wirkte, weil die Qualifikantin bis ins Finale vordrang. Wer auf Andrejewa als junge Spitzenspielerin setzte, sah seine Quote sinken, als das Hauptfeld zusammenrückte; wer auf die Außenseiterin setzte, wettete auf einen Verlauf, der eintrat. Beide Linien sind rückblickend rekonstruierbar, vor dem Turnier waren sie Spekulation.
Wer plant das nächste Mal
Die French Open 2027 folgen im späten Frühjahr 2027; die genauen Daten sind noch nicht bestätigt. Was sich nicht ändert: der Modus mit Gewinnsätzen, der Tiebreak im Entscheidungssatz, der Spielort Paris. Was sich ändern kann: die Quoten auf den Turniersieger, der Spielplan der Qualifikation, die Liste der Spieler, die als Vorjahressieger oder als verletzter Rückkehrer ins Hauptfeld rücken. Wer jetzt eine Strategie für 2027 baut, baut sie auf einem Turnier, das soeben zu Ende ging – und muss die Quoten von 2026 nicht reproduzieren, sondern neu lesen.
Was bei Aufgabe oder Abbruch passiert
Tennis ist ein Sport, in dem Spieler aufgeben. Ein Spieler gibt im dritten Satz auf, ein anderer humpelt nach dem zweiten. Was dann mit einer offenen Wette passiert, hängt von der Wettart und vom Anbieter ab. Standard ist: Wettet der Spieler auf den Sieger, gilt das Match als beendet; wer auf den Sieger des Matches gesetzt hat, gewinnt nicht, wenn der Satz gerade läuft und der Spieler aufgibt. Wettet der Spieler auf den ersten Satz und der erste Satz ist bereits gespielt, ist die Wette regulär ausgewertet. Wettet er auf einen Handicap‑Satz und das Match bricht im zweiten Satz ab, hängt es an der Formulierung im Wettschein – manche Anbieter werten den Handicap‑Satz gegen den tatsächlichen Stand, andere annullieren die Wette. Wer eine Wette platziert, sollte die AGB des Anbieters lesen, weil genau hier die Unterschiede liegen.
Bei offiziellen Abbruch‑Entscheidungen – Regen, Dunkelheit, medizinischer Notfall – wird die Wette in der Regel nach Wiederaufnahme fortgesetzt. Wer den Wettschein behält, behält die Quote zum Zeitpunkt der Platzierung; ein neuer Spieltag, eine neue Quote.
Werbung, Bonus und das, was die Seite nicht zeigt
Es gibt zwei Dinge, die auf dieser Seite bewusst nicht stehen: konkrete Boni oder Promo‑Codes, weil sie sich kurzfristig ändern, und Versprechen auf Gewinne, weil niemand die Zukunft kennt. Wer einen Anbieter mit Bonus lockt, will mehr Einzahlungen; wer eine Wette mit „sicherer Quote“ bewirbt, will mehr Umsatz – die Mechanik ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel im europäischen Sportwetten‑Markt.
Was bleibt, ist die Frage, was ein Angebot tatsächlich kostet. Ein 100 %‑Bonus auf 100 € Einzahlung ist 100 € zusätzliches Guthaben – aber die Umsatzbedingungen verlangen einen vielfachen Umsatz bei einer Mindestquote, bevor ausgezahlt werden darf. Wer das Kleingedruckte nicht liest, sieht 200 € auf dem Konto und wundert sich später, warum das Geld nicht abgehoben werden kann. Der Glücksspielstaatsvertrag enthält keine Klausel, die einen Sportwetten‑Bonus begrenzt – die Bedingungen kommen allein vom Anbieter.
Häufige Fragen
Wer hat die French Open 2026 im Einzel gewonnen?
Im Herreneinzel gewann Alexander Zverev das Finale gegen Flavio Cobolli, im Dameneinzel besiegte Mirra Andrejewa die Qualifikantin Maja Chwalińska. Beide Finals wurden auf Sand im Stade Roland Garros ausgetragen; Quoten vor dem Turnier sind nicht reproduzierbar, weil sie sich täglich veränderten. Wer vor 2027 auf Favoriten setzt, sollte die aktuelle Weltrangliste lesen – sie ist die einzige Größe, die einem Blick auf eine Siegerwette vorausgeht.
Wie unterscheiden sich Siegwette, Satz‑ und Handicapwette?
Die Siegwette fragt nach dem Ausgang des Matches, die Satz‑ oder Satzwette nach einem einzelnen Satz, die Handicapwette nach einem Mindestabstand. Auf Sand haben Satz‑ und Handicapwetten einen anderen Reiz als auf Hartplatz, weil lange Matches häufiger vorkommen und ein Handicap leichter abgebaut werden kann. Bei der Kombiwette multiplizieren sich die Quoten – aber die Marge multipliziert sich ebenso, was die Auszahlungsquote insgesamt drückt.
Welche Livewetten sind während eines Tennismatches erlaubt?
Die GGL erlaubt während eines laufenden Matches Wetten auf den Endausgang und auf den nächsten Satz; verboten sind Wetten auf den nächsten Punkt, das nächste Spiel oder den nächsten Spielball. Wer eine Livewette platzieren will, achtet darauf, dass die Quote zu einem erlaubten Markt gehört – etwa „Satz X an Spieler Y“ oder „Matchsieger“. Anbieter, die im Live‑Center mehr anbieten, sind gegen das GlüStV unterwegs und auf der Whitelist nicht zu finden.
Wie berechnen sich Auszahlung und Wettsteuer?
Eine Einzelwette zahlt bei einem Einsatz E und einer Quote Q den Betrag E × Q zurück; der Nettogewinn ist E × (Q − 1). Die Sportwettensteuer von 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz minus Steuer selbst“ – etwa 5,03 % des bezahlten Betrags – wird vom Veranstalter geschuldet und je nach Anbieter vom Einsatz, vom Gewinn oder gar nicht abgezogen; konkrete Beträge stehen in den Anbieter‑AGB. Wer die Steuer ignoriert, vergleicht Brutto‑ mit Netto‑Quoten, was das Bild verfälscht.
Woran erkennt man auf der GGL‑Whitelist, ob ein Anbieter für Tennis erlaubt ist?
Die Whitelist ist nach Anbietername sortiert und führt für jede Domain die erteilten Erlaubnisse auf – Sportwetten, virtuelle Automatenspiele, Pferdewetten. Eine Sportwetten‑Erlaubnis zur Domain, an die der Einsatz gehen soll, ist die einzige Bedingung; eine Konzern‑Lizenz der Mutter oder eine Casino‑Erlaubnis derselben Gesellschaft trägt für Tennis nicht. Der Snapshot vom 2. Oktober 2026 enthält 30 Einträge; die zehn .de‑Domains mit Sportwetten‑Erlaubnis sind die in der Tabelle „Die zehn erlaubten Anbieter im Überblick“ genannten Anbieter, alle übrigen Einträge sind andere Erlaubnisse oder ausländische Pferdewetten.
Was passiert bei Aufgabe oder Abbruch?
Bei Aufgabe während eines laufenden Matches wird die Wette nach Anbieter‑Regeln ausgewertet – wer auf den Sieger gesetzt hat, verliert in der Regel, wenn der Satz noch offen ist; wer auf einen bereits abgeschlossenen Satz gesetzt hat, dessen Wette ist regulär. Bei Abbruch durch Regen oder Dunkelheit wird das Match in der Regel nach Wiederaufnahme fortgesetzt, der Wettschein behält seine Quote. Wer auf eine Livewette setzt, sollte den Status des Spiels verfolgen und prüfen, ob der Anbieter den Markt noch offen hält.
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